Röteln
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Röteln: Typische Symptome, Ursachen und Behandlung

Was sind Röteln?

Röteln, auch als „Rubella“ bekannt, sind eine durch Viren ausgelöste Infektionskrankheit, die vor allem Kinder und junge Erwachsene betrifft. Diese verläuft in vielen Fällen mild, kann aber insbesondere während der Schwangerschaft gefährlich sein. Der wirksamste Schutz ist die Impfung.

Ursachen

Röteln werden durch das Rubella-Virus verursacht, das durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Das bedeutet, dass die Viren beim Niesen, Husten oder Sprechen von infizierten Personen in die Luft gelangen und von anderen eingeatmet werden können.

Symptome

Die Symptome treten in der Regel 2 bis 3 Wochen nach der Ansteckung auf. Sie umfassen:

Bei Erwachsenen können auch Gelenkschmerzen auftreten.

Warum ist die Impfung wichtig?

Die Röteln-Impfung ist ein zentraler Bestandteil des Standard-Impfkalenders in Deutschland. Sie schützt nicht nur den Geimpften selbst, sondern auch die Gemeinschaft durch die Verhinderung von Ausbrüchen. Besonders wichtig ist die Impfung für Frauen im gebärfähigen Alter, da eine Infektion in der Schwangerschaft zu schweren Fehlbildungen beim ungeborenen Kind führen kann (Kongenitales Rötelnsyndrom).

Behandlung von Röteln

Es gibt keine spezifische antivirale Therapie gegen Röteln. Die Behandlung beschränkt sich auf die Linderung der Symptome. Hierbei können fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente helfen. Wichtig ist es auch, Bettruhe einzuhalten und ausreichend zu trinken.

Schutz und Vorbeugung

Die beste Vorbeugung gegen Röteln ist die Impfung. Diese wird in der Regel als Teil der MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) verabreicht. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, dass Kinder im Alter von 11 bis 14 Monaten die erste und im Alter von 15 bis 23 Monaten die zweite Impfung erhalten.

Fazit

Röteln sind eine vermeidbare Viruserkrankung, die insbesondere für ungeborene Kinder schwerwiegende Folgen haben kann. Dank der Impfung sind schwere Krankheitsverläufe selten geworden. Dennoch ist es wichtig, den eigenen Impfstatus zu überprüfen und sich bei Bedarf impfen zu lassen, um sich selbst und andere zu schützen. Ihre MEDICON Apotheke steht Ihnen gerne für Beratungsgespräche zur Verfügung und informiert über weitere Vorsorgemaßnahmen.

Zusätzliche Informationen zur Impfung erhalten Sie im Impfverzeichnis des Robert Koch Instituts.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Wie lange ist man ansteckend, wenn man Röteln hat?

Erkrankte sind etwa eine Woche vor bis eine Woche nach dem Auftreten des Ausschlags ansteckend.

2. Können Erwachsene Röteln bekommen?

Ja, auch Erwachsene können erkranken, wenn sie nicht geimpft sind oder die Krankheit noch nicht durchgemacht haben. Besonders gefährlich ist eine Infektion für schwangere Frauen.

3. Kann man Röteln mehrmals bekommen?

In der Regel ist man nach einer durchgemachten Infektion lebenslang immun.

4. Was passiert, wenn eine schwangere Frau Röteln bekommt?

Eine Röteln-Infektion während der Schwangerschaft kann zu schwerwiegenden Komplikationen wie Fehlgeburten oder schweren Fehlbildungen des Kindes führen. Daher sollten Frauen im gebärfähigen Alter sicherstellen, dass sie geimpft sind.

5. Wann sollte man sich impfen lassen?

Die Röteln-Impfung wird im Rahmen der MMR-Impfung bei Kindern im Alter von 11 bis 14 Monaten und erneut im Alter von 15 bis 23 Monaten empfohlen. Erwachsene, die nicht geimpft sind oder unsicher über ihren Impfstatus sind, sollten ihren Arzt konsultieren.

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